klassische Therapie

Trotz intensiver Forschung gibt es bislang noch keine Heilungsmöglichkeiten für Alzheimer. Allerdings bieten verschiedene therapeutische Ansätze die Möglichkeit auf unterschiedlichen Ebenen die Symptome der Erkrankung abzumildern und Angehörige und nahestehende Personen der Betroffenen zu entlasten. Mit gezielten Maßnahmen können je nach Krankheitsfortschritt Denk- und Merkfähigkeit oder Begleitsymptome der Erkrankung  beeinflusst und Angehörige der Betroffenen unterstützt werden. Während zum Beispiel im Anfangsstadium der Erkrankung dem Training kognitiver Fähigkeiten zur Verlangsamung des geistigen Abbaus und damit einer möglichen Stabilisierung der Zustands besondere Bedeutung zukommt, ist im späteren Verlauf das Training alltagspraktischer Kompetenzen relevant, mit dem Ziel die Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern und die Selbstständigkeit so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Die häufig begleitend auftretenden symptomatischen Verhaltensauffälligkeiten wie Agititertheit, Aggression und Unruhe können mithilfe spezifischer therapeutischer Möglichkeiten reduziert werden. Fachliche Beratung der oftmals stark belasteten Angehörigen oder pflegenden Personen dient dazu, das Verständnis über die Erkrankung zu erhöhen und den Umgang mit den Betroffenen zu verbessern. In entlastenden Selbsthilfegruppen wird der Erfahrungs- und Informationsaustausch gefördert.