Musikprogramme der Audiotherapie

Bei den Musikprogrammen der Audiotherapie handelt es sich um völlig neue Kompositionen, die in langjähriger Entwicklungsarbeit komponiert wurden. Bekannte Musikstücke sind oft von Erinnerungen überlagert, können eine therapeutische Wirkung sogar aufheben und wirken physiologisch und psychologisch ganz anders. Es sind Stücke, die mit Instrumenten eingespielt werden- Klavier, Gitarre, Stimme, Harfe, zarte Blasinstrumente. Neben der Komposition und Instrumentierung wird mit psychoakustischen Verfeinerungen gearbeitet, um gezielt eine bestimmte Klangqualität zu erzeugen. Die Auswahl der jeweiligen Behandlungsmusik erfordert eine eingehende Diagnostik, und die Erstellung eines individuellen Therapieplans für jeden Patienten.
Für die Behandlungsdauer erhält der Betroffene sein individuell für ihn erstelltes spezielles Musikprogramm, das auf einem eigens entwickelten Abspielgerät abgespeichert wird.
Mit diesem portablen Abspielgerätes lässt sich die rezeptive Musiktherapie gut in den Alltag integrieren, die Anwesenheit des Therapeuten nicht erforderlich. In der Regel erfolgt die Therapie daher auch in den eigenen vier Wänden. Dabei übernimmt die Musik als Therapeutikum die Rolle des Medikaments, und ihre Produktion unterliegt ebenso strengen Qualitätskriterien.
Aufgrund ihrer nebenwirkungsfreien Wirksamkeit eignet sich die Audiotherapie sowohl als Kombinationstherapie mit anderen Behandlungen, als auch als Monotherapie  für Personen mit Medikamenten- Unverträglichkeiten.