Musikwirkungsforschung

Der Begriff Musikwirkungsforschung etablierte sich im Kontext der Forschungsansätze, die ab 2001 in dem von den Salzburger Universitäten gemeinsam begründeten Forschungsnetz Mensch und Musik verfolgt wurden. Der Schwerpunkt der Musikwirkungsforschung liegt in der interdisziplinären Forschung von Musik und Klang und basiert auf einem Wirkungsmodell, das die physiologischen und psychologischen Effekte unter chronobiologischen Aspekten betrachtet. An der Universität Mozarteum wurden besondere Methoden entwickelt, die es ermöglichen, relevante Effekte von Musik zu messen und ihre Wirkung objektiv zu bewerten. Seit 2003 wurde die Forschung duch Studien am Landeskrankenhaus Salzburg fortgesetzt und seit 2004 durch das Foschunsgprogramm MusikMedizin an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität. Durch eine enge Vernetzung mit Forschungspartnern aus Europa und den USA und der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachrichtungen wurden durch eine Reihe von Studien praktische Umsetzungen und Anwendungen der Forschungsergebnisse entwickelt und ihr Einsatz im klnischen und ambulanten Kontext evaluiert.